Paarbeziehung am Wochenende

Paarbeziehung am Wochenende

Paarbeziehung am Wochenende:

Wie viel Zeit verbringt ihr zu zweit?

Paarbeziehung Wochenende

Daran erkennst Du die ersten Alarmsignale einer unerfüllten Partnerschaft

Ohje, es ist schon wieder Freitag…
Hoffentlich gibt es nicht wieder so viel Streit.

Freut man sich nicht eigentlich über schöne gemeinsame Stunden? Stattdessen habe ich Angst vor den stürmischen Diskussionen vom letzten Wochenende.
Ich blicke ins Leere und mache mir Sorgen.

Diskussion oder Schweigen. Beides keine schönen Aussichten.
Es ist so ein beklemmendes Gefühl nicht zu wissen, was wir mit der gemeinsamen Zeit anfangen sollen…

Wann hat es angefangen, dass wir uns nichts mehr nettes zu sagen haben?

Alleine mit ihm fühle ich mich einfach eingeengt oder abgelehnt.
So gerne würde ich wissen, was er denkt und fühlt.
Das klärende Gespräch findet aber nicht statt.
Meine Unsicherheit überbrücke ich durch Smalltalk.

Mit diesem Manöver, lande ich meistens im Nassen und ziehe mich dann zum Putzen oder Kochen zurück.

Ein Treffen mit Freunden ist dann schon ein kleiner Anker am Wochenende.

Paarbeziehung am Wochenende

 

Dann erzählen wir uns von vergangenen, schönen Urlaubstagen und was wir schon alles gemeinsam erlebt haben.
Wir lachen und die Wellen der Unzufriedenheit ebben etwas ab.

Zurück zu Hause stehen wir dann wieder im vertrauten Nebel.

Gemeinsam dann abends auf der Couch sitzen und einen Film anschauen ist der nächste kleine Rettungsring.

Ich wünschte, es wäre schon wieder Montag und wir beide könnten wieder unser „Ding“ machen und wären durch die Arbeit und andere To- Does abgelenkt.

Denkst Du das auch, wenn Dein Wochenende vor der Tür steht?

Hier ist Platz für Deinen Kommentar…

,,Lass uns in dieses Szenario mal tiefer eintauchen:

Freut man sich nicht eigentlich über schöne gemeinsame Stunden? Stattdessen habe ich Angst vor den stürmischen Diskussionen vom letzten Wochenende. Ich blicke ins Leere und mache mir Sorgen.

Sorgen sind sehr zermürbend und bringen uns meist kein Stückchen weiter. Dennoch zeigen Sie uns, das unausgesprochene Themen in der Luft liegen. Auch Angst blockiert uns, unsere Gefühle wahrzunehmen und diese zu benennen.
Was hier nicht wahrgenommen wird, ist das Gefühl:
Ich habe keine Lust, Zeit mit diesem Menschen am Wochenende zu verbringen!

Diskussion oder Schweigen. Beides keine schönen Aussichten.
Es ist so ein beklemmendes Gefühl nicht zu wissen, was wir mit der gemeinsamen Zeit anfangen sollen…

Was steht dahinter, wenn wir entweder schweigen oder diskutieren.
Wir fühlen uns nicht gesehen oder ernst genommen mit unseren Bedürfnissen. Daher gehen wir entweder in Rückzug oder Angriff über, je nachdem wie wir es in unserer Kindheit erlebt und gelernt haben.

Wann hat es angefangen, dass wir uns nichts mehr nettes zu sagen haben?

Das ist eine sehr gute Reflektionsfrage:

Mein Tipp: Schreibe Dir am besten auf, wann Du zum ersten Mal das Bedürfnis hattest Dich zurück zu ziehen und was der Auslöser dafür war. Oder wann Du das erste Mal in den Angriffsmodus gegangen bist und welchen Auslöser dies hatte.

Alleine mit ihm fühle ich mich einfach eingeengt oder abgelehnt. 

Das Gefühl von eingeengt sein oder abgelehnt werden, entsteht immer in uns selbst. Wir fühlen uns eingeengt, wenn wir es nicht schaffen unsere Grenzen zu setzen und uns den Freiraum zu nehmen, den wir brauchen. Wir fühlen uns abgelehnt, wenn unser Bedürfnis nach Nähe und Zuneigung größer ist, als das Bedürfnis des Anderen. Achte auf Deine Erwartungshaltung.

So gerne würde ich wissen, was er denkt und fühlt. Das klärende Gespräch findet aber nicht statt. Meine Unsicherheit überbrücke ich durch Smalltalk. Mit diesem Manöver, lande ich meistens im Nassen und ziehe mich dann zum Putzen oder Kochen zurück. 

Für so ein Gespräch sollte ein ruhiges Zeitfenster geschaffen werden & Du solltest ganz direkt fragen, ohne Druck und dann bereit sein richtig zuzuhören. Was unser Partner denkt und fühlt, wirst  Du nur erfahren, wenn dieser gewillt ist, Dir dies mitzuteilen. 

 

Ein Treffen mit Freunden ist dann schon ein kleiner Anker am Wochenende. Dann erzählen wir uns von vergangenen schönen Urlaubstagen und was wir schon alles gemeinsam erlebt haben. Wir lachen und die Wellen der Unzufriedenheit ebben etwas ab. Zurück zu Hause stehen wir dann wieder im vertrauten Nebel.

 

Ja Ablenkung kann gut tun, in dieser Zeit ruckelt es nicht so doll, und wir können in schönen Erinnerungen schwelgen. Nur wie hier im Beispiel beschrieben, ist das keine dauerhafte Lösung. 

Irgendwann müssen wir uns unseren Gefühlen stellen und hinterfragen, bin ich glücklich? Will ich mein Leben dauerhaft so führen?  

Gemeinsam dann abends auf der Couch sitzen und einen Film anschauen ist der nächste kleine Rettungsring. Ich wünschte, es wäre schon wieder Montag und wir beide könnten wieder unser „Ding“ machen und wären durch die Arbeit und andere To- Do´s abgelenkt…

Natürlich gibt es in jeder Partnerschaft bessere und schlechtere Phasen. Und auch Paar-Routinen können etwas Wundervolles sein. Ein Alarmsignal ist es, wenn Du Dich hauptsächlich unglücklich fühlst! Wichtig ist es, ehrlich mit Dir zu sein, ob Du an einem Trugbild der Vergangenheit hängen geblieben bist.

Frage Dich jetzt, ob Du mit Dir und den Menschen um Dich herum erfüllt bist!

 

Hier fasse ich für Dich meine wichtigsten Trennungssignale zusammen:

 

  • Du freust Dich nicht mehr auf gemeinsame Zeit zu zweit
  • Du schimpfst viel über Deinen Partner und nette Worte zwischen Euch gibt es schon lange nicht mehr
  • Du hast kein Vertrauen oder Respekt mehr in der Beziehung
  • Es herrscht mehr Schweigen als Kommunikation in Eurer Partnerschaft und Du fühlst Dich dauerhaft unzufrieden.
  • Du hast regelmäßige schlaflose Nächte, da Du Dir Sorgen machst und Dich unwohl fühlst.